Hillary Clinton and ending the war in iraq

Posted on Februar 27, 2008. Filed under: Politisches | Tags: , , , , , , , |

Seltsame Aussagen:

- I think she is able to solve the war in a way to discrease the stress of the family, and will bring them home with honour and feeling they have made a difference…
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Frei übersetzt: Ich denke, sie ist in der Lage den Krieg auf solch ein Art zu beenden, dass die Familien weniger gestresst sind, und sie wird sie (Soldaten) zurückbringen mit Ehre und dem Gefühl etwas bewirkt zu haben.
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Schön zu wissen, dass es also immer noch um Ehre geht, obwohl der Kampf im Irak nichts mit Ehre zu tun hat (im Grunde hat meines Erachtens KEIN Krieg etwas mit Ehre zu tun). Der Krieg war von anfang an hoffnungslos verloren für die US-Truppen. Alleine schon deshalb, weil die Soldaten für solche Extremfälle einfach nicht ausreichend trainiert waren.

- She would devote the resources we need to fight terrorism and will order specialized units to engage in narrow and targeted operations against al Qaeda and other terrorist organizations in the region.
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Frei übersetzt: Sie wird sich um die Ressourcen kümmern, welche wir zum Bekämpfen des Terrorismus benötigen; und sie wird spezialisierte Einheiten gezielt in Operationen gegen al Quaeda und andere Terrororganisationen in dieser Region einsetzen.
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Mich würde interessieren, was hier mit den Spezialeinheiten gemeint ist. Ich habe so den Verdacht, dass hier die Söldnertruppen gemeint sind. Sprich mit dieser Aussage könnte sie verschönigt gemeint haben: Unsere Armee soll nicht mehr die Drecksarbeit machen, lassen wir das den Söldnertruppen…

- A New Intensive Diplomatic Initiative in the Region. In her first days in office, Hillary would convene a regional stabilization group composed of key allies, other global powers, and all of the states bordering Iraq. The- mission of this group would be to develop and implement a strategy to create a stable Iraq.
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Frei übersetzt: Eine neue intensive, diplomatische Intensive in der Region. In ihren ersten Tagen im Amt wird Hillary eine regionale Stabilisierungsgruppe zusammenrufen. Diese wird bestehen aus wichtigen Verbündeten, anderen globalen Mächten und aus den Staaten, die den Iraq umringen. Das Ziel dieser Gruppe wird es sein, eine Strategie zur Stabilisierung des Iraqs zu entwickeln und diese dann zu implementieren.
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Mit anderen Worten: Wir wollen nicht mehr alleine den Mist ausbaden. Weil eigentlich hat die Bush-Administration den Iraq bis heute noch nicht rechtfertigen können. Und eines ist klar: Die Vorstellung eines friedlichen Iraqs sind für mehrere Jahrzente dahin. Dort wird sich die Geschichte von Afganistan wiederholen. Es werden sich, wie es ja schon vorher schon war, Kriegsverbände bilden, die sich gegenseitig die Schädel einschlagen werden; auf Kosten der Zivilbevölkerung. Und diplomatische Sachen werden nicht so schnell ziehen von Seitens der USA, dafür haben die ehemaligen Regierungen einfach schon viel zu viel Mist gebaut im Nahen Osten als das man ihnen wirklich ernsthaft vertraut… und das auch zu Recht.

Naja… also was ihre Einstellung zum Irak angeht, ist sie schon recht seltsam. Das Problem an der ganzen Iraksache: Es gab KEINE Rechtfertigung für die USA, dort militärisch einzumarschieren. Und dieser Fehler ist auch nicht rückmachbar. Die Politiker haben es einfach nur Mist gebaut und sich zusehr von der Rüstungsindustrie-Lobby beeinflussen lassen. Die haben natürlich ordentlich Gewinn gemacht.
Eigentlich hätten die Politiker eines schon aus dem 11. September lernen müssen: Die Al Quaida kann man nicht so einfach bekämpfen, man wird dieses Problem militärisch auf keinen Fall lösen können. Der Grund für den Anschlag gaben die Politiker den Terroristen selbst: durch deren absolut menschenverachtende Politik. Die amerikanischen Politiker haben sich seit jeher einfach wirklich unverschämte Sachen geleistet bzw zugelassen. Dinge wie: absolut grausame Diktaroren (Sadam Hussein) vorher unterstützen mit Waffen, und einige Jahre später die gleiche Person bekämpfen; Staaten wirtschaftlich auf ihr Land ausrichten und dann plötzlich abziehen und absolute Handelembargos aufsetzen (Kuba)… Vietnam… Atombombe auf Hiroshima…
…Verzeiht meine sehr bitterböse folgende Bemerkung: Liebe Al Quaida, leider hat der Denkanstoß von 11. September einfach gar nichts gebracht… man müsste ein paar Mal nacheinander wichtige Statussymbole der USA einmal unter Beschuss nehmen, damit die Politiker endlich die gerechte Strafe zukommt….
… nein natürlich meine ich das jetzt nicht wortwörtlich! Die Aussage, die ich machen wollte: Der 11. September war gerechtfertigt, weil man damit ein Zeichen setzen wollte. Ein Zeichen für die Politiker, einmal umzudenken. Aber leider wurde genau so ein Zeitpunkt gewählt, wo gerade ein Typ Präsident ist, der einen IQ einer Stricknadel besitzt…

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3 Responses to “Hillary Clinton and ending the war in iraq”

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Wie kann man den ein Attentat wie den 11. September rechtfertigen? Geht’s noch?

“Schön zu wissen, dass es also immer noch um Ehre geht, obwohl der Kampf im Irak nichts mit Ehre zu tun hat (im Grunde hat meines Erachtens KEIN Krieg etwas mit Ehre zu tun). Der Krieg war von anfang an hoffnungslos verloren für die US-Truppen. Alleine schon deshalb, weil die Soldaten für solche Extremfälle einfach nicht ausreichend trainiert waren.”

Das ist Uebrigens auch der totale Bloedsinn! Vielleicht waere es angemessen einmal die eigenen Vorurteile zu ueberdenken und sich gegebenenfalls vorher mit Informationen zu versorgen bevor man solche Texte schreibt.

kleeblumenkranz
Februar 27, 2008

ich möchte mit diesem eintrag hier nicht falsch verstanden werden, also versuche ich die punkte, die angegriffen wurden, verständlicher zu machen:

1.: “… nein natürlich meine ich das jetzt nicht wortwörtlich! ”
Und dazu stehe ich auch. Nicht nur Kriege sind nicht akzebtabel, auch jegliche Art von Attentate. Alles was zu Opfern führt - sei es jetzt seelisch oder körperlich - ist von Grund und für mich nicht akzeptabel.
Aber: für alles auf dieser Welt, was mit menschlichen Verhalten zu tun hat, hat auch einen Grund. Von nichts kommt da nichts. Und so war es mit den USA (und ich meine hier jetzt nicht jeden einzelnen Bürger der USA, sondern ich rede von jenen Menschen, die stellvertredend für die USA politisch oder militärisch oder sonst auch wie agiert haben und noch immer tun) und dem Nahen Osten wenn man die Zeitgeschichte betrachtet.
Für mich markantestes Beispiel für die absolute Unverschämtheit der Politik und Wirtschaft (in den USA ja bekanntlich eng aneinanderliegend, im negativem Sinne): der Krieg in Afganistan während dem Kalten Krieg. Ich versuche einmal rasch den Ablauf nachzuskizzieren: Afganistan ist kurz davor, von der roten Armee überrannt zu werden. Afganistan ist darüber natürlich nicht sehr glücklich. Die USA sagt sich: Halt, bevor wir ein weiteres Land von den Kommunisten einnehmen lassen, verhindern wir das. Wir bieten in Afganistan Unterstützung gegen die rote Armee. Aber nicht nur das sagten sie so auch laut zu Afganistan. Nein, sie gingen mit ihren Versprechen weiter und versprachen, dem Land Aufbauhilfe zu gewähren. Man wolle dem Land zu einem Wirtschaftsaufschwung helfen.
Armeen der USA unterstützen Afganistan gegen die rote Armee, welche dann schlussendlich vertrieben wurde. Was geschah nach dem Krieg?…
… Die USA baute noch schnell Ölpumpen und Ölrohre durch das ganze Land und… verließen es wieder… völlig verwüstet vom Krieg…
… Das ist nur ein Beispiel von den USA und ihrer Wirkungsweise…. und die Schreckensbeispiele da kann man noch viel weiter aufzählen…wie schon im Text erwähnt die Unterstützung von Diktatoren, welche menschenverachtender waren dass es schlimmer nicht mehr geht… und die USA wusste das… aber es war ihnen egal, diese Diktatoren wurden trotzdem weiterhin finanziell unterstützt… der einzige (und absolut - meines Erachtens nach - hirnlose) Grund: hauptsache das Land wurde nicht kommunistisch… weil da gab es ja die Theorie des Dominoeffekts: wenn ein Land kommunistisch werden würde, werden es nacheinander immer mehr…
Das Hauptproblem an der al Quaida: es sind - wahrscheinlich ähnlich wie die Taliban - extrem fundamentalistische Koranschüler. Im Grunde sind es einfache Menschen, die nicht allzuviel wissen über das Weltgeschehen… und in ihrer eigenen Weltvorstellung leben und andere nicht tolerieren werden… wie es halt so üblich ist für Fundamentalisten….
Und jetzt sehen diese Leute die Willkür der USA, welche sie scheinbar politisch und militärisch durchführen. Sie sind verärgert dass sich eine andere Großmacht immer wieder in deren Geschehen einmischt.
Eines der besten Beispiele für absolute Willkür westlicher Mächte im Nahen Osten: Israel. Hier waren auch die Europäer - ganz besonders da auch England - daran beteiligt, als die Grenzen für diesen neuen Staat gezogen wurden. Bis heute wird Israel von vielen Nachbarstaaten nicht akzeptiert. Die Grenzziehung war reinste Willkür und hatte nichts mit menschlichen Verstand zu tun.
Was ich mt diesen Beispielen verdeutlichen möchte: Die westlichen Länder, sowohl aus Europa als auch die USA, haben viele viele Dinge angestellt, die einfach nur dumm waren und Bevölkerungen und Gruppen im Nahen Osten zu Recht verärgert haben. Dass irgendwann einmal der Kragen platzt, war klar. Und ich sehe den 11. September als eindeutiges Zeichen dafür. Ich bin der Überzeugung, dass es NICHT darum ging, einfach Leute zu ermorden, nicht bei einem Anschlag so großen Ausmaßes. Ich meine: Niemand hätte jemals für möglich gehalten, dass so etwas passieren könnte. Das ganze glich anfangs eher einem typischen Hollywood-Blockbuster á la Jerry Bruckheimer. Wenn es dieser Terrororganisation wirklich nur ums sinnlose Töten gegangen wäre, wieso haben sie nicht in den darauffolgenden Tagen weitere Anschläge verübt? Weil dieser Anschlag am 11. September gründlichst durchdacht war. Und wenn man etwas gründlichst durchdenkt, dann macht man es nicht aus schierrer Langweile oder nur Dummheit. Sondern man hat ein höheres Ziel dahinter. Ich würde sagen, das höhere Ziel war: Wir zeigen es jetzt einmal der Westlichen Welt, weil wir wollen uns nicht mehr länger ver******* lassen.
Trauriger Weise muss man im nachhinein einiges feststellen: So wirklich genützt hat es leider nichts, die Sache ging eher nach hinten los. Weil man bedachte halt nicht, dass Bush in Wirklichkeit schon längst auf einen Krieg gewartet hatte. Denn nicht sonst wäre er in kürzester Zeit in Afganistan einmarschiert, ohne einen wirklichen Plan. Hätten die USA nicht im nachhinein Unterstützung von den nördlichen Rebellen bekommen, hätten die USA hoffnungslos verloren. Ein für mich weiterer Beweis für die unbedingte Kriegslust der Bush-Regierung: Der Einfall in den Irak, ohne eine wirkliche Legitimation. Ja okey, sie hatten schon welche, aber sie hätten nicht gut geklungen vor der Kamera: 1. Saddam ist jetzt auf einmal doch der Böse, und er ist für uns politisch und wirtchaftlich ja nicht mehr wichtig, 2. Wir brauchen Öl und wollen und im Irak weitere Ölfelder nach dem Krieg sichern. Naja, also sagten die USA öffentlich: Saddam habe Biochemische Waffen. Der Clue: Es wurden keine gefunden.

Zur zweiten Aussage, die USA war auf den Krieg im Irak nicht vorbereitet: Ja dabei bleibe ich. Der Angriff auf den Irak erfolgte relativ schnell, und der damals amtierende Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erhoffte sich halt einen raschen Krieg. Die Hauptstadt Bagdard war ja relativ rasch eingenommen. Ja und der Krieg an sich war dann scheinbar auch relativ rasch vorbei. Was man - aus mir unerklärlichen Gründen - nicht so richtig vorausdachte: Es könnte ja trotzdem zu Unruhen kommen dort. Die gab es dann auch. Bis heute hat sich die Lage im Irak kaum gebessert, viele Bewohner des Iraks gehen sogar soweit dass sie ernsthaft sagen: Zu Zeiten Saddams war es besser. Da gab es zumindest keine Unruhen. Und solch Aussagen müssten zu Bedenken geben. Um nochmals zurückzukommen: DIe Armeen wurden also plötzlich von zivil gekleidete Rebellen heftig unter Beschuss genommen. Und auf so etwas waren die Soldaten nun gar nicht gefasst. Denn man wusste nun nie, wer unter den Zivilisten die Feinde waren. Es begann ein zermürbender Krieg gegen diese Rebellen. Bis heute herrschen immer noch Unruhen im Irak. Ein weiteres Problem im Krieg im Irak für die westlichen Mächte: Das Terrain. Wenn man nicht mit Einheimischen zusammenarbeitet, die über die geographischen Gegegeneiten bescheid wissen, hat man in dieser Region gegen einheimische Rebellen einfach keine Chance. Das hatte schon der Krieg in Afganistan, oder der Vietnamkrieg gezeigt.
Die Situation für die US-Soldaten wurde übrigens noch viel präkerer: Denn durch die vielen Verluste musste man plötzlich Leute von der Straße rekrutieren. Innerhalb nur weniger Wochen bekamen sie eine Grundausbidlung und dann ließ man sie quasi blutjung an Erfahrung in einen der härtesten und schwierigsten Kriege.

Zu letzt möchte ich noch erwähnen:
- Ja ich gestehe: Ich habe enorme Vorurteile gegen die Politik der USA
- Gründe dafür: die schon erwähnten Dinge, die die USA sich geleistet haben
- Ich behaupte von mir zwar nicht, alles zu wissen; aber ich behaupte von mir dass ich in diese Thematiken (Irakkrieg, Naher Osten - Konflikt, USA,… ;) durchaus eingelesen bin; und meine Einstellungen ich mir nicht von der Luft geholt habe sondern durch die Informationen, die ich mir geholt habe (Zeitungen, Bücher, ARTE,… ;)

Sind meine Ansätze verständlich? Bitte um Rückmeldung, bzw eigene Meinung zu meinen angesprochenen Thematiken
mfg

darkmour
Februar 27, 2008

Achja was ich noch anmerken wollte: Ich unterscheide immer zwischen: akzeptieren, und rechtfertigen.
Eine Rechtfertigung ist die schlichte Erklärung für die Ursache eines Geschehens, also: Wieso ist es passiert? Ohne hier eine Wertung vorzunehmen.
Daneben gibt es dann noch die Sache, ob ich es akzeptiere. Das hat dann
etwas mit der persönlichen Einstellung zu tun. Hier stellt man dann die Frage: Finde ich das gut, vertretbar, in Ordnung?
Zusammenfassend: Ich kann eine Rechtfertigung für eine Ursache finden, aber ich muss sie deshalb immer noch nicht akzepieren.

darkmour
Februar 27, 2008

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