Antwort auf meine böse Mail an die FPÖ

Posted on Januar 15, 2008.

so hier mal die Antwort, die eben grad gesehen hab in meiner emailbox auf meinen bösen brief… ich poste ihn jetzt mal unkommendiert hier rein, bin noch nicht dazu gekommen ihn durchzulesen… zumindest eines muss ich sagen: Ich hätte mir tatsächlich NICHT gedacht eine Antwort auf meine mail zu erhalten, hut ab… also hier die ganze fassung:
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Sehr geehrter Herr Fürlinger!

Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihr E- Mail, das uns Gelegenheit gibt, einige Dinge in das rechte Licht zu rücken.

Zu den angesprochen Aussagen von Frau Dr. Winter lassen sich (historische) seriöse Studien anführen, die vor einer Islamisierung des Westens warnen und auf die Frau Dr. Winter Bezug genommen haben dürfte. Schon der holländische Islamkritiker Theo van Gogh berief sich auf die Überlieferung Buchari im Band 7, Buch 62, Nummer 64: „Aischa berichtete, dass der Prophet sie heiratete, als sie sechs Jahre alt war, und die Ehe vollzog, als sie neun Jahre alt war; danach blieb sie neun Jahre bei ihm“. Sie soll Mohammed bis in seine letzte Stunde begleitet haben.

Die Einschätzung des Propheten ist deshalb auch von aktueller Relevanz, da sich immer wieder moslemische Männer bei einer Heirat mit einem minderjährigen moslemischen Mädchen auf den Propheten Mohammed selbst berufen. Sogar UNICEF hat sich diesem Problem gewidmet, den Westen für seine Gleichgültigkeit angeprangert und das Foto einer Hochzeit eines 40 Jahren alten Moslem mit seiner 11(!) jährigen Frau zum Foto des Jahres 2007 gekürt. [http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,524420,00.html]. Dies hat angesichts einer Reihe von Ehrenmorden, Zwangsverheiratungen und familiärer Gewalt gegen junge moslemische Mädchen gerade für Europa, speziell für Österreich und Deutschland Relevanz.

Wir leben in einem säkularen, humanistisch geprägten laizistischen Land, in dem alle Religionen im Sinne der Aufklärung hinterfragt werden dürfen und auch sollen. Dies wird anscheinend für eine allfällige kritische Betrachtung des Christentums eingeräumt, das in Österreich des Öfteren vor allen von bekennenden Linken, Kabarettisten und Journalisten diffamiert und beleidigt wurde. Hier berief man sich auf die Freiheit der Kunst und auf die Freiheit der Meinungsäußerung. Legt man gleiche Maßstäbe für eine kritische Analyse der islamischen Geschichte an, kommt just von jenen Personen der Ruf nach einer Strafanzeige nach Paragraf 283 StGB (Verhetzung) bzw. 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren). Dieses Agieren der Medien und politischen Gegner zeigt eindrucksvoll die zynische Doppelmoral der politischen Klasse in Österreich. Als aktuelles Beispiel lässt sich hier die Grüne Jugend anführen, die im Februar 2007 bei einer Kundgebung das Christentum durch die Aussage „Hätte Maria abgetrieben wär uns was erspart geblieben“ massiv diffamiert hat, bei der wir bis heute den Sturm der Entrüstung und eine etwaige Anklagen nach paragraph 188 StGB vermissen.

Leider ist es im heimischen Journalismus Usus, dass (unbequeme) sachlich- konstruktive Anregungen zumeist negiert und ignoriert werden. Dies lässt sich anhand von mehreren Beispielen sehr gut darlegen. Bis zu den überspitzen Formulierungen im Zuge des Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlkampfes 2005 war es nicht möglich (und wurde von den anderen Parteien immer wieder heruntergespielt), einen Diskurs über die verfehlte Zuwanderungspolitik, über das Entstehen von Parallelgesellschaften oder über die mangelnde Sprachkompetenz vieler Zuwanderer zu führen. Erst unsere Plakatserie („Daham statt Islam“, „Deutsch statt nix verstehen“) brachte eine öffentliche Diskussion in Gang und führte zu einem Eingeständnis der etablierten Systemparteien. Wenn diese Aussagen von Dr. Winter dazu führen, dass erstmals offen in der Öffentlichkeit über den Islam mit all seinen Problemen und Gefahren diskutiert werden kann, ist dies ein wichtiger Schritt im Interesse Österreichs.

Wenn Sie noch Fragen haben sollte, können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

Wir wünschen Ihnen noch eine angenehme Woche und verbleiben

Mit freiheitlichen Grüßen

Büro HC Strache

1. Preis für Stephanie Sinclair

Kinderbräute

Er ist vierzig, sie ist elf. Und sie sind ein Paar - der Afghane Mohammed F.* und das Kind Ghulam H.*. „Wir brauchten das Geld“, sagen die Eltern von Ghulam. Faiz behauptet, er wolle sie zur Schule schicken. Doch die Frauen im Dorf Damarda in der Provinz Ghor wissen es besser: „Unsere Männer wollen keine gebildeten Frauen.“ Sie prophezeien, dass Ghulam nach der Verlobung (im Jahre 2006) in wenigen Wochen verheiratet sein wird, um Nachwuchs für Faiz zu bekommen.Während ihres Aufenthaltes in Afghanistan fiel der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair immer wieder auf, wie viele junge Mädchen mit wesentlich älteren Männern verheiratet waren. Sie beschloss, mit Bildern auf das Thema aufmerksam zu machen, zumal das offizielle Mindestalter für Bräute in Afghanistan sechzehn ist und Kinderhochzeiten daher illegal sind.

Nach Schätzungen von UNICEF heiratet rund die Hälfte der afghanischen Frauen, bevor sie 18 Jahre alt sind. Kinderheiraten gib es aber nicht nur in Afghanistan.

Nach Untersuchungen von UNICEF wurden weltweit mehr als 60 Millionen Frauen, die heute zwischen 20 und 24 Jahren alt sind, verheiratet bevor sie volljährig wurden. Besonders häufig sind Kinderheiraten in afrikanischen Staaten südlich der Sahara und in Südasien. Im Niger wurden 77 Prozent der Frauen bereits als Minderjährige verheiratet. In Südasien leben rund 21,3 Millionen Frauen, die als Kind oder als Jugendliche verheiratet wurden.

Im indischen Bundesstaat Rajasthan sind 15 Prozent aller Ehefrauen bei ihrer Hochzeit sogar nicht einmal 10 Jahre alt. Kinderheiraten sind eine Reaktion auf extreme Armut, sie finden vor allem in Regionen Asiens und Afrikas statt, in denen notleidende Familien in Töchtern eine Last und Menschen zweiter Klasse sehen. Schon in jungen Jahren werden Mädchen in die „Obhut“ eines Ehemanns gegeben, eine Tradition, die in den meisten Fällen zur Ausbeutung führt. Viele Mädchen werden Opfer häuslicher Gewalt. So gaben bei einer Studie in Ägypten rund ein Drittel der befragten Kinderbräute an, von ihren Ehemännern geschlagen zu werden. Die kindlichen Bräute stehen unter Druck, möglichst bald ihre Fruchtbarkeit unter Beweis zu stellen. Dabei ist die Risiko für ein Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren, eine Schwangerschaft nicht zu überleben, fünf mal größer als für eine erwachsene Frau. Jährlich sterben rund 150 000 schwangere Teenagerinnen an Komplikationen - vor allem, weil es keine medizinische Versorgung gibt, geschweige denn Aufklärung. Sinclair fuhr für ihr Projekt auch nach Nepal und Äthiopien. Sie möchte das Thema Kinderheirat in weiteren Regionen recherchieren und ein Buch dazu herausbringen.

Aus [http://www.unicef.de/foto/]

Anfrage

des Abgeordneten Strache

und weiterer Abgeordneter

an die Bundesministerin für Justiz
betreffend die Herabwürdigung religiöser Lehren
In der Kleinen Zeitung vom 2. Februar 2007 war zu lesen, dass sich am 1. Februar 2007 Abtrei-bungsgegner und deren Gegner vor der Lugner City in Wien trafen und hierbei von der KPÖ und der Grünen Jugend skandiert wurde: „Hätte Maria abgetrieben wär uns was erspart geblieben”.
Die Teilnahme der Grünen Jugend hat zu einer Anfrage eines empörten Bürgers an den Klubob-mann der Grünen im Parlament geführt. Diese Beschwerde beantwortete der Klubobmann der Grünen im Parlament mit Schreiben 1. März 2007 wie folgt:
„Ihren Unmut kann ich gut nachvollziehen und ich persönlich halte den Spruch „Hätte Maria abgetrieben…” für zumindest geschmacklos. Das Transparent mit dem leidigen Spruch stammt übrigens nach glaubwürdiger Versicherung der GAJ nicht von der GAJ-Wien. Allerdings hat sich die GAJ auch nicht davon distanziert. Aber ich bin noch nicht so alt, dass ich mich nicht erinnern könnte, das ich auch mal eine antiklerikale Phase hatte und zu differenzierten Urteilen über christliche Kirchen (oder Kirchen aller Art] ziemlich unfähig war. Insofern wird die Grüne Ju-gend immer mehr dürfen als z.B. ich selbst in meiner Funktion als Bundessprecher.
Persönlich vergleiche ich als Nichtkatholik die (katholische) Kirche gerne mit einem großen Haus, in dem es viele gute Wohnungen gibt (Caritas, KSÖ. Freunde bei den Jesuiten,…), und eini-ge miserable (Bischof Krenn, Zeitschrift „Der 13.,”…). Leider muss ich mitunter feststellen, dass Ähnliches auch über politische Parteien samt ihren lose verbundenen Teilgruppierungen gesagt werden kann - je nach Blickwinkel. Immerhin kann der unleidliche Wahrheitsanspruch eines Krenn von keinem Grünen legitim vertreten werden.”
In diesem Zusammenhang stellen die unterfertigten Abgeordneten an die Bundesministerin für Justiz folgende

Anfrage:
1. Ist der in der Kleinen Zeitung vom 2. Februar 2007 geschilderte Schachverhalt grund-sätzlich geeignet, den Tatbestand des § 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren) zu verwirklichen?
2. Wenn nein, warum nicht?

3. Wurde der Vorfall vom 1. Februar 2007 von der zuständigen Staatsanwaltschaft geprüft?
4. Wenn nein, warum nicht?

5. Werden Sie eine Prüfung veranlassen?

6. Wenn ja, mit welchem Ergebnis wurde der Vorfall von der zuständigen Staatsanwalt- schaft geprüft?
7. Ist ein Parlamentsklub eine öffentliche Dienststelle im Sinne des § 84 StPO?

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