Kolumbus und die Wahrheit

Posted on Dezember 31, 2007.

Zweck dieses Textes: Kritik an die EINsichtigkeit (und nicht MEHRsichtigkeit) der Dinge, vor allem auch in religiösen Fragen.

Für mich das spannenste an meinen beiden Präsentationen: Wieso sich die christlichen Gemeinden schon so früh getrennt haben.
So richtig eine große Glaubensgemeinschaft, ohne bedroht zu werden von außen, wurde das Christentum sicherlich auch durch Kaiser Konstantin, einem römischen Kaiser. Dieser erließ ja verlaudkunden, dass das Christentum eine anerkannte Staatsreligion ist.
Schon recht früh bildeten sich in Europa und angrenzend daran viele Kirchen. Diese hatten im Prinzip von Anfang an auch Bestrebung nach weltlicher Macht. Unter all den Kirchen kristallisierten sich vor allem auch heraus: Alexandria, Antiochia, Rom, Konstantinopel. Durch verschiedene Auslegungen der Heiligen Schrift trennten sich viele Glaubensrichtungen von den großen Kirchen… in Europa blieb schlussendlich (und bis heute) die römische Kirche die bedeutenste und konnte sich in Europa am stärksten gegen alle anderen behaupten.

Das interessante an den Trennungen (jetzt einmal die politischen Hintergründe ausgeschaltet, die es sicherlich auch gab) ist die Auslegung der Bibel. Ich bin immer noch überzeugt: Die Bibel ist einerseits eines der genialsten Bücher aller Zeiten, aber man kann sie nicht wortwörtlich übersetzen. Ich gehe weiters DAvon aus: Bei den Übersetzungen in anderen Sprachen wurden beWUSST Fehlübersetzungen getätigt, damit die Bibel in den jeweiligen Kulturkreis besser hineinpasst, ohne es dabei jetzt böse zu meinen. Es ist wie mit dem kleinen Spielchen: Stille Post. Man erzählt etwas weiter. Bei jeder Weitererzählung gehen entweder Informationen verloren oder sie werden umgedichtet, so dass es besser klingt. Die Bibel, mit der die meisten Gläubigen arbeiten, sind den Quelltexten mit Sicherheit sehr entrückt.

Was ist eigentlich Religion, was ist Glaube? Hat nicht jeder Recht auf eigenen Glauben?
Glaube ist für mich eine Art von Weltbild, welches man hat. Glaube sagt aus: Man glaubt es, man kann es nicht zur gänze wissenschaftlich, rational beweisen. Sobald es einen geistigen “Führer” gibt, der einem sagt, was zu glauben ist, spreche ich von Religion.
Problematisch wird es dann für mich, wenn Relgionen, oder es reichen bereits einfach nur Gläubige, behaupten SIE haben die EINZIGE Weisheit. Und wenn ihr an unsere nicht glaubt, so seit ihr sowieso verdammt. Wir aber sind schon quasi mit einem Fuß im Himmel, ihr nicht. Wir sind aber so gütig und mitfühlend, und wollen euch nicht im Fegefeuer sehen. Weil ihr habt ja schließlich den falschen Glauben. Also lassen wir uns mal herab und helfen euch.
Ich persönlich finde gerade diese Einstellung (sie ist absichtlich etwas überspitzt dargestellt, aber ich hoffe man versteht was ich damit sagen wollte) sehr sehr gefährlich. Was dadurch nämlich in Wirklichkeit entstehen kann, hat uns die Geschichte schon oft erklärt. Hier einmal ein Beispiel anhand: Kolumbus.

In der Schule lernt man: Wer hat als Erster Amerika entdeckt?
Laut Schule die Antwort: Kolumbus.
FALSCH. 1.) Es war NICHT Kolumbus.
Man lernt hier eine sehr typische Sache: das “eurozentrische” Weltbild. Man lernt total viel über die europäische Geschichte, kaum etwas über Indianer, Mayas, Azteken, Hindus, Chinesen… sie werden nur angestreift, mehr nicht in der Unterstufe, eigentlich schade. Aber es bringt uns schon dazu: Man lernt (nur) von einer Seite.
So, gehen wir weiter mit Kolumbus. Er landet dann nämlich im vermeindlichen Indien und trifft dort auf die Einwohner (kreative Köpfe nennen die Einwohner dann später: Indianer) und versucht mit ihnen zu kommunizieren. Kolumbus ist ein Paradebeispiel für einen, der fest im Glauben ist es gibt NUR seine Welt, es gibt NUR die europäsiche Kultur. In seinen Tagebüchern stellt er die Indianer als rückständig, wild, barbarisch dar. Aber der Oberhammer kommt erst: Natürlich kann er die Sprache der Einwohner nicht verstehen, es ist eine andere Sprache. ABER: Kolumbus nimmt einfach mal an ALLE Menschen auf der Welt sprechen in irgendeiner Art und Weiße die gleiche Sprache, und versucht nun anhand seiner Sprache die Sprache der Indiander zu übersetzen. Eine selten dämliche Herangehensweise in diesem Fall. Das würde dem gleich kommen, wenn man als Deutsch-Sprachiger das Chinesische übersetzen möchte, ohne eine Ahnung von der chinesischen Sprache und der Kultur zu haben. Wir würden einfach zu dem schlichten Ergebnis führen: Die spinnen, die Chinesen. Und genau auf diesen Schluss ist auch Kolumbus gekommen. Aber Kolumbus geht weiter: Die Indianer kennen Gold, aber sie bewerten es anders als die Europäer. Die Europäer sind extrem gierig nach diesem Metall und es gibt genügend, die bereit wären, dafür zu töten. Für die Indianer hat das Gold mehr rituellen Charakter, und man ist bei weitem nicht so “geil” darauf wie die Europäer. Kolumbus sagt dazu folgendes: Die sind total bekloppt; die wissen ja gar nichts; sie haben null ahnung! Er wertet über diese Menschen, OHNE deren Leben, deren Kultur zu betrachten. In der Kultur der Indianer ist diese Einstellung nämlich völlig okey.

So, jetzt nach dieser Schilderung gehen wir mal her und ersetzen Kolumbus und die Indianer. Kolumbus nehmen wir stellvertretend für einen gläubigen Christen. Der Indianerhäuptling steht für einen Nichtchristen. Jeder Mensch hat seine EIGENE Welt, Umgebung, Wahrnehmung, Geschichte; ich glaube da kann man mir jetzt einmal noch zustimmen. Jetzt geht Kolumbus her und wertet den Häuptling. Dabei weiß der Kolumbus aber meist einfach gar nichts über den Häuptling. In der Welt des Häuptlings ist sein Glauben total okey. Es ist okey, wenn Kolumbus hergeht, und sagt: Hey, weißt du eigentlich dass es auch diese Sache da gibt? Und ich glaube das nämlich so und so weil wir voraussetzen dass das so und so ist. Also Kolumbus bemüht sich um einen Informationsaustausch, DAS ist legitim. Das Problem, wie es aber in Wirklichkeit meist abläuft: Der Kolumbus will eigentlich keinen Informationsaustausch sondern dem Häuptling die WAHRE Botschaft vermitteln, und damit das Leben des Häuptlings um den Haufen schmeißen.

Wenn es einen Gott gibt - und ich glaube daran - dann bin ich absolut von einem überzeugt: Genauso wie jeder einzelne Mensch ein einzigartiges Individuum ist, kann auch Gott jedem individuell begegnen. Die einen sagen, Gott habe einen leibhaftigen Sohn zu uns gesannt. Alljene die an das glauben, brauchen diesen Glauben auch so. Weil er NUR so funktioniert. Alljene die sagen, Jesus war nur ein Prophet, für all jene kann der Glaube NUR SO funktionieren, und er funktioniert auch. Alljene, die glauben, es gibt nicht einen Gott, sondern mehrere, für eben jene funktioniert der Glaube auch NUR SO. Es gibt total verschiedene Glaubensrichtungen. Alle haben eines gemeinsam: Eine Wertvermittlung. Eine Wertvermittlung in dem Sinne, welchen Wert hat das menschliche Leben? Wozu leben wir überhaupt? Und jede Glaubensrichtung geht dieser Fragestellung auf ihre Art und Weiße nach.

Es gibt für mich drei Übeltäter für Kriege:
Wirtschaft
Politik
Religion
Aber ich denke, dass gerade der dritte Punkt (Relgion) am einfachsten zu lösen wäre, wenn man endlich die Erleuchtung bekommt, dass es NICHT EINE Wahrheit gibt, genausowenig wie es das Christkind gibt, genausowenig wie es NUR GUT ODER BÖßE gibt. Das sind alles Märchen, die man Kindern erzählt, damit die Welt sich besser erklären lässt. Und viel zu viele Erwachsene steigen dann recht gern und wegen Bequemlichkeit von diesen Ansichten auch nicht mehr runte, denn sonst müsste man nämlich feststellen dass diese Welt moralisch, politisch, wirtschaftlich, menschlich total den Bach runterläuft.

Ich hoffe, meine Stellungsnahmen sind richtig rübergekommen. Solte es Unklarheiten geben oder Kritik oder Zustimmung oder sonstiges, bitte um fleißige comments, danke

mfg
daniel

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16 Responses to “Kolumbus und die Wahrheit”

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Noch kurz als Nachwort: Ich bin kein Atheist.
Ich bin ein überzeugter Christ, der an einen Gott glaubt, und an Jesus Christus. Nur durch seine Lehren konnte das Wesen Gott endlich dem Menschen nahe gebracht werden. Gott ist für uns Menschen ungreifbar, weil er über uns steht. Jesus ist ein Mensch, und damit für den Mensch endlich greifbar. Doch nicht nur das: Gott verwendet Jesus als ultimative Lösung für uns Menschen: Wer an ihn (Jesus) glaubt, der wird erlöst sein. Denn Jesus wird zum Lamm Gottes. Also sprich: Er lässt sein Leben stellvertretend als Opfer, welches wir geben müssten. Das Opfer wurde also bereits gebracht, jetzt muss der Mensch (nur) noch wahrhaftig an Gott glauben.
Genaudiese Sache gibt es in den anderen großen Glaubensrichtungen, die mit dem Christentum verbunden sind, nicht. Für alle anderen Richtungen ist Gott nämlich bis heute in wirklichkeit noch immer unerreichbar. Daher versucht man dort so stark mit Ritualen sich zum Glauben zurück zu besinnen. Rituale sind sehr mächtige Dinge dazu. Das hat ein gläubiger Christ nicht so verankert, da er ständig mit Gott bzw Jesus im Geiste kommuniziert.

Was ich jetzt aber NICHT mache, wie doch viele überzeugte Christen tun: Zu behaupten was ich da jetzt gesagt habe stimmt. Wenn ihr nicht an meinen Glauben festhalten könnt, habe ich damit kein Problem und ich bin auch nicht davon überzeugt dass ihr dann deshalb in das Fegefeuer kommt. Ich habe meinen Glauben, er funktioniert. Ihr habt euren Glauben, dieser funktioniert für euch wahrscheinlich. Was ich sehr spannend finde: Glaubensaustausch. Also sprich: An was glaubt ihr eigentlich? Wer weiß, vielleicht sieht jemand etwas anderes als ich, wo ich dann sage: woha, so habe ich das ja auch noch nicht gesehen, interessant. Oder umgekehrt. Und genau das finde ich dann immer sehr spannend.

mfg
daniel

darkmour
Dezember 31, 2007

[...] Read the rest of this great post here [...]

es gibt nur eine Wahrheit, aber niemand erreicht sie

erstersein
Januar 1, 2008

*interessiert und voller tatendrang in die hände reib:* wie meinst du das mit nur einer Wahrheit?
Dazu fällt mir spontan die Geschichte mit dem elefant und den blinden personen ein. Wo der König hergeht und den Blinden sagt: Im Raum steht etwas, was ist es? Der erste Blinde erfasst das Bein des Tiers und sagt: Es ist ein Baum. Der Nächste ertastet ein Ohr des Elefanten und sagt: Ein großes Blatt.
In diesem Sinne also, dass es nur EINE Wahrheit gibt, wir Menschen aber nicht in der Lage sind, sie als ganzes zu fassen, stimme ich zu.

darkmour
Januar 1, 2008

hab’ auf meinem Blog auch schon mal eine Diskussion über die Wahrheit gehabt: hier der link http://erstersein.wordpress.com/2007/03/17/quid-est-veritas/

erstersein
Januar 1, 2008

@erstersein, grüße dich.
Was die Wahrheit betrifft, dass sie niemand erreicht, da liegst du mal wieder falsch.
Wenn Christus sagt:”Ich bin der Weg und die Wahrheit”, UND.”NIEMAND kommt zum Vater, denn durch mich” Und:
“Wer aus der Wahrheit ist, der hört Gottes Wort”, u.v.m.
Damit hat Christus diejenigen Menschen in seiner Nach-folge gemeint, die durch den Geist der Wahrheit, welcher ist der Heilige Geist, zu ihrer Wiedergeburt gefunden haben für Gott, und mit IHM in einer reinen, heiligen Verbindung, Vereinigung und Gemeinschaft leben hier auf Erden.
Das ist das einzige von Christus gestiftete Sakrament der inneren geistigen und göttlichen Verbindung und steht in der Offenbarung Kapitel 3,20, welches ein jeder Mensch erfahren kann und muss, will er selig werden.
Es würde die Zeit hier sprengen, wenn man über den Geist der Wahrheit reden würde, den man nur dann bekommt, wenn man Gottes Heilsplan erfüllt und für Gott wiedergeboren wurde zu einer lebendigen neuen Kreatur Gottes, UND
Dem Geist des Menschen, des irdischen und natürlichen, aber “ungeistigen” Menschen folgt nach der Norm Gottes, der gefangen ist unter dem Geist der Welt, welcher ist der Geist des Irrtums und des Nichtglauben, was Gott. Mensch und seine Unsterblichkeit betrifft.
Wir Menschen können wohl entscheiden, welchem Geist wir folgen, dem, der uns von Kind auf an verführte und manipulierte, wider Gott und unserem inneren Licht in dem Gewissen zu sündigen, oder,
Durch Erfüllen Gottes Gerechtigkeiten in seinem Heilsplan, sich auf den Weg der Gerechtigkeit zu begeben, um den Willen Gottes zu tun, den wir nur dann tun können, wenn wir für Gott wiedergeboren sind und den Geist der Wahrheit mit dem Wort Gottes in uns wohnend haben.
Diesen Geist und dieses Wort Gottes suchte Christus bei den damaligen Pharisäer mit ihren Gelehrten des Alten Testaments, aber nicht des Geistes, sondern des Buchstaben, und fand es nicht!!! Johannes Kapitel 5, 38
Wir haben heute im 21-ten Jahrhundert das gleiche Problem, wie Christus und seine erwählten Jünger in den Anfängen hatten:
1.Die Theologen des lebendigen Gottes und des Heiligen Geistes, welcher ist der Geist der Wahrheit, lehren die Theologie des lebendigen Gottes aufgrund dem Auftrag Gottes in dem Heiligen Geist allen Menschen nach dem Gebot Jesu Christi “UMSONST,
Dagegen die Theologen der Welt, in ihrem irdischen, menschlichen und weltlichen Geist, dem Geist des wissenschaftlichen Ateismus, aufgrund ihrer Anmaßung, Selbsterwählung und Selbstberufung, doch nur den Buchstaben der wahren von Gott beauftragten Jünger und Aposteln, und lassen sich das bezahlen.
Hierbei scheiden sich die Geister, einmal,
Dem einen, wahren, lebendigen und offenbarenden Gott und Christus, der uns seinen Geist und nicht eine Bibel zugesagt hat, und zum andern,
Der Geist des irdischen und weltlichen Menschen, der in seinem Geist, indem er von Kind auf an wider Gott gesündigt hat, welcher ist der Geist des Irrtums wie Johannes in seinem Hirtenbrief schreibt. 1.John.K. 4, 1-6
Diesen sogenannten Glauben des Menschen, Gott unter den UNGLAUBEN verschlossen hat gleich dem sündigen Menschen, der von IHM abgefallen ist. Römer Kap. 11,32

Die Schrift und Bibel hat für Jesus Christus nur einen zeugenden Charakter, die von Gott, Jesus Christus und dem Heil des Menschen zeugt, will man aber selig und mit dem Geist der Wahrheit erfüllt sein, so muss man zu Jesus Christus gehen und auch ankommen bei IHM, wie ER gefordert hat den damaligen “frommen” Sünder gegenüber. Johannes Kapitel 5, 39- 41.
Wer Christus gesucht und gefunden hat, ist ab dem Tag ein anderer Mensch, ein “geistlich gerichteter” Mensch, der den Geist der Wahrheit in seinem Innern und Bewusstsein wohnend hat, und wenn er redet und wenn er schreibt, dann nur im Auftrag dessen, dessen GEIST und WORT er in seinem INNERN wohnend hat.
Wer nicht zu den zugesagten Erfahrungen des Christus gefunden hat, dem nützt sein natürlicher “Glaube” nichts!!!
“Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes
heißt es, und wenn er nichts vernimmt vom Geist Gottes, so vernimmt er auch nichts, von Gott, denn Gott ist GEIST und ist Körperlos, und will auch so vom Menschen angebetet werden , sonst betet er einen Götzen an! Peter Semenczuk,
Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag(UMSONST)

petersemenczuk
Januar 2, 2008

Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen, seine eigenen Vorbilder und seine eigene Sozialisation, ja seine eigene Sprache.

Insoferne ist es schon gerechtfertigt, zu sagen, dass jeder seine eigene Wahrheit hat. Was ja auch positiv ist, denn dadurch können wir voneinander lernen.

“Jesus ist die Wahrheit”: ja, diesem Satz stimme ich zu.

Aber macht sich nicht jede Kirche, jede Gemeinde, jeder Lehrer seinen eigenen Jesus zurecht? Denn auch die Bibel kann nicht vollständige Auskunft über Jesus geben (”Wollte man alles aufschreiben, was dieser Mensch getan hat, die ganze Welt würde die Bücher nicht fassen”).

Aber da ist der Geist Jesu, der von Anfang an in den Christen gewirkt hat und so das einzigartige dieses Menschen über die Jahrhunderte gerettet hat.

Wie ist Gott? Johannes, der Jünger, der Jesus sehr gut gekannt hat, tätigt die Aussage “Gott ist die Liebe”.

Und wie werden wir diese Wahrheit weitergeben? Indem wir anderen Menschen sagen:”Du bist schlecht - bessere Dich?” oder “Ich habe die Wahrheit, folge mir!”?
Ich bin mir nicht sicher

meint
Christoph

erstersein
Januar 2, 2008

@petersemenczuk

In der Eile war ich ein wenig unhöflich, sorry:

Ebenfalls ein gesegnetes Jahr 2008.

erstersein
Januar 2, 2008

@erstersein,
wenn der Geist Gottes, welcher ist der Geist der Wahrheit, in einen Menschen seine Wohnung macht bei seiner Geist-Geburt,welche ist die Wiedergeburt, dann strebt der Geist der Wahrheit allezeit nach der Erfüllung Gottes Willen und dem Wort Gottes und eint alle Christen und Kinder Gottes, die aus dem gleichen Geist gezeugt und geboren sind.
Gott ist die Liebe zu sagen, dass ist zu wenig, denn die Religion der Sünder sagt Christus ist: dem zu geben von dem er hofft wieder zu nehmen, also hat die Liebe Gottes nichts mit Gaben, Opfer,Spenden und dem biblischen Zehnten zu tun, dieses sage ich aufgrund der Opfer und Spendengeilheit, der unter christlichen Namen agierenden Judas-Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten, die Christus nach der Offenbarung des Johannes Kapitel 2, und 3, als Synagogen/Schulen des Satans bezeichnet.

Die Liebe Gottes umfasst den ganzen Menschen nach Geist,Seele und Leib, wobei ein jedes Wesen, sein Amt und Ausdruck von dem Schöpfer- Gott empfangen hat, auf dass, Gott in diesem Menschen und in seinem erlösten Leib/Tempel wohne.
Wer darum von der Liebe Gottes spricht und die Einheit mit Gott sich verweigert, der täuscht sein eigen Herz und missbraucht den Namen Gottes.
Wie wir den empfangenen Odem Gottes gebrauchen um auf Erden leben zu können unter den Mitmenschen, so braucht der UR-Christ und Wiedergeburtschrist, die Liebe Gottes in seinem Innern, Herz und Gewissen und Gesinnung, um Recht vor Gott IHN zu offenbaren und seinen Willen kund zu tun, auf vielerlei Art und Weise, die er sich durch die Verbindung, Vereinigung und Gemeinschaft mit Gott, erringen kann aus lauter Gnade.

Allein der Geist Gottes verbindet uns mit Gott und macht uns zu wahre Christen,
Allein aufgrund dem Innewohnenden Geist Gottes, sind wir vom Tode zum Leben hindurchgedrungen, denn dieser Geist Gottes, ist derselbe Geist, der den Jesus von Nazareth zu einem Sohn Gottes und Christus gemacht hat, der selber an die dreißig Jahren gebrauchte, um nach der Weisheit und Gnade Gottes, an seiner Zubereitung teil zu haben. Und erst dann empfing dieser werdende Sohn Gottes in dem Leib eines Menschen, den Geist Gottes am Jordan und danch, das 1. und das 2, Zeugnis Gottes, das ER der Sohn Gottes ist und Gott der Vater, Wohlgefallen an IHM hat.
Die Religionen,Kirchen, Tempeln und Sekten, die ihren eigenen JESUS sich machen,
Die ihre eigene Theologie verkündigen unter Missbrauch dem Namen Gottes, Jesus Christus und dem Heiligen Geist, die in dem Gehirn und Kopf ihrer alten Männer erfunden ist,
Die unter Missbrauch dem geistigen Eigentum der ersten Jünger und Aposteln/ Bibel, einen sogenannten Gottes -dienst ausrufen vor der Gemeinde, den Gott weder befohlen noch Christus gestiftet hat, gehen in dem von ihnen verkündigten Geist des Irrtums, als Blinde Blinden -leiter, mit ihren missionierten Schäfchen, in die Grube der Verdammnis sagt Christus.
Darum prüfe sich ein jeder Mensch und Christ, welcher Geist in ihm wohnt und das Sagen hat.
Ist es der Geist der Welt, indem er von Kind auf an gesündigt hat, dann geht er verloren trotz seiner Kirchen und Sektenmitgliedschaft, oder ist es der von Gott und Christus zugesagte Geist Gottes, welcher ist der Geist der Wahrheit, dann wird er immmer sich nach dem Treiben dieses einen Heiligen Geistes, benehmen, sein irdisches Leben darinnen einrichten und sich nach diesem Geist richten in allem, was Gott ihm und der Gemeinde zu sagen hat.
“Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte, denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß”.Joh. 3, 34

Gott ist nicht einmal Licht und das andere mal Finsternis,
Einmal Wahrheit und das andere mal Lüge und Notlüge!

“erstersein” auch ich wünsche dir und alle denen, die hier lesen und darüber stille sind vor Gott, alles Gute für das kommende Jahr 2008, welches ruht in dem einen wahren Gott und seinem Christus. Peter Semenczuk

petersemenczuk
Januar 7, 2008

Hallo Peter Semenczuk

Ich kann nicht still sein, denn der zweite Deiner Absätze erinnert mich an einen Witz, den unser Religionslehrer (auch Priester) erzählt hat, oder war es mehr ein Lehrsatz, wer weiss:

“Man soll das Wort Gebet nicht immer nur auf der ersten Silbe betonen”

Hoffe, Du erhältst Dir Deinen Humor, und gestehst mir zu, dass ich auch weiterhin manches von mir gebe, was noch unfertig ist.

LG
Christoph

erstersein
Januar 7, 2008

Ich glaube auch, dass Gott von Anfang an in uns wohnt. Aber viele Leute lassen sich nicht auf ihn ein. Entweder weil sie zu verblendet sind von ihrem eigenen Weltbild oder weil sie ihn keine Chance geben wollen. Daher glaube ich nicht, dass jeder Mensch automatisch ein Christ ist.

>>Die unter Missbrauch dem geistigen Eigentum der ersten Jünger und Aposteln/ Bibel, einen sogenannten Gottes -dienst ausrufen vor der Gemeinde<<
Der Gottesdienst ist - so sagt es auch Papst Benedikt - ein Ritual. Rituale sind dazu da, um den Glauben zu stärken. Wenn Gläubige zusammen eine Messe feiern, so kann das zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl führen, wodurch man den Glauben auch stärker erleben kann. Sprich: Ich würde Messen an sich nicht als negativ sehen. Man huldigt da ja nicht irgendetwas anderes an, sondern man bekräftigt dadurch ja schließlich nocheinmal ganz stark seinen Glauben. Und der Mensch braucht im Leben Rituale. So würde ICH das sehen.

Der Calvinismus hat eine sehr radikale Ansicht: Christus opfert sich NICHT für JEDEN am Kreuz, sondern nur für diejenigen, die von Gott dazu bestimmt sind, erlöst zu werden.
Was denkt ihr dazu…

ps.: Ich freue mich sehr über die interessante Diskussion hier. Trotzdem möchte ich noch einmal auf das eigentliche Ziel meines Textes hinweisen: Kritik an der EINsichtigkeit. Solange es hier in der Diskussion nur um Informationsaustausch geht, finde ich alle Einträge vertretbar.

mfg
daniel

darkmour
Januar 7, 2008

und Calvin wurde gefragt: Woran erkennt man, ob jemand zur Erlösung bestimmt wurde.

Seine Antwort: am Erfolg eines Menschen.

Seitdem sind die Schweizer die fleissigsten Menschen der Welt :-)

erstersein
Januar 7, 2008

P.S. was meinst Du mit Einsichtigkeit? Meinst Du damit,

1. dass wir uns so schwer tun, auf unser Gegenüber einzugehen, und das wird umso schwerer, je grösser die weltanschaulichen Differenzen sind?

2. Oder meinst Du jene Einsichtigkeit, die aus mehreren Sichten sich für eine Sicht entscheidet und dadurch zu einer Einsicht gelangt?

Prinzipiell würde ich für die Betrachtung der Einsichtigkeit nach 1. das mathematische Modell der Koordinatensysteme hernehmen. Es gibt nur eine Realität, aber in jedem Koordinatensystem (Bezugssystem) lauten die Koordinaten der Vektoren unterschiedlich, sodass man sie erst miteinander vergleichen kann, sobald man sie auf ein gemeinsames Koordinatensystem umgerechnet hat.

Aber herrjeh, welches Koordinatensystem soll man zum Vergleich verwenden? Deines oder meines? KOmmt darauf an, wer stärker ist (seufz ;-( )

Mfg
Christoph

erstersein
Januar 7, 2008

@ Freunde im Herrn und werdende Christen.
Nochmal auf den Gottesdienst zu kommen, den der Papst nur für seine Religion mit ihren Kirchen verein -nahmt.
Gottesdienst nach der Auffassung der ersten und wahren Christen, ist ein Dienst, den eine jede gläubige Seele vor Gott, die mit Gott in einer heiligen Verbindung, Vereinigung und Gemeinschaft steht und IHM lebt,
Ein Dienst den Gott ihm aufgetragen hat zu erfüllen!

Einen solchen Gottesdienst kann kein Mensch auch
nicht der Papst bestimmen für Menschen und über Menschen.
Es ist eine Angelgenheit zwischen Gott,
Dem Auftraggeber zu einem Dienst für Gott und
dem Gottgehorsamen Menschen.
Gebt Gott in Christus die Ehre und wartet auf sein Wort und Auftrag in eurem Innern, dieses sage ich euch darum, auf dass ihr Gott und seinemn gesandten Geist, näher seid in allen euren Urteilen und Unterscheidungen der Geister- als den Menschen. Peter Sem .

petersemenczuk
Januar 8, 2008

@erstersein zwecks bezugssystem:
ich würde mehr das 1. nehmen… also sprich: es fällt uns oft schwer, auf andere einzugehen.

Das mit deinem Koordinatensystem finde ich sehr schön beschrieben: Eine Realität, aber verschiedene Bezugssysteme. Man sie miteinander verleichen, aber ich würde keine Wertung in dem Sinne machen welches Bezugssystem stärker ist. Jedes hat meines Erachtens eine Existenzberechtigung, ohne sie mal zu bewerten. Wenn schon bewerten, welche stärker sein könnte: Dann vielleicht an Zufriedenheit der Person. Sieht die Person durch das Weltbild eine Motivation für sein Leben? *überlegt* vielleicht könnte man das als ein Maß als Kriterium wählen…

@petersemenczuk ad Gottesdienst
Aber wieso hat Gott dem Mensch dazu aufgetragen? Ich glaube dass Gott es - ja sicher auch als Dienst - aber auch als Symbol von den Menschen will. Damit setzt man doch irgendwie ein deutliches Zeichen: Ich mache es als Dienst für Gott, ich setze damit ein Symbol. Ich stärke dadurch den Glauben zu dir. Ich würde den Grund für Gottesdienste nicht so sehr im theologischen Sinne beantworten, sondern mehr im psychologischen Bereich. Gemeinsam sich zusammenzusetzen und zu beten bekräftigt einem sehr stark im Glauben. Unter Gleichgesinnten sich austauschen, etwas unternehmen, all das… und wie halt schon erwähnt: Papst Benedikt sagt ja selbst: Er sieht es als Ritual. Und Rituale sind sehr wichtig für Menschen im Generellen. By the way: Der Papst geht dann allerdings schon noch weiter, und sagt Dinge, mit denen ich nicht einer Meinung bin. Aber egal dieser Worte jetzt, darüber könnte man einen eigenen Blog schreiben.. mal sehen… eventuell wird da noch was folgen zur Schrift von Papst Benedikt über die Messe…. mal sehen….

darkmour
Januar 9, 2008

Alles rüber gekommen. Jetzt bei mir. Ich verschwinde damit nun. Soll ich danken? Ich danke!

Ski

skibowski
Januar 11, 2008

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